
Menschen die Ideen haben werden überall gesucht und umworben. Die Metropolen entdecken "den Kreativen" gerade als attraktive Zielgruppe. Europäische Städte die wachsen und deren Wohlstand steigt, haben oft einen hohen Anteil an gebildeten und vor allem kreativ schaffenden Personen.
Auf die kreative Klasse kommt es an, wenn eine Stadt daran interessiert ist, cool und fortschrittlich zu sein. Um sie herum bilden sich Wissenschaftszentren und Hightech-Industrien.
Offenheit und Heterogenität im Bezug auf Ethnien und Lebensstil sind wichtige Eigenschaften die eine Stadt braucht um Kreativarbeiter anzulocken.
Dabei suchen sich die Künstler oft Ihren ganz eigenen (günstigen) Raum. So werden heruntergekommene Arbeiterviertel oder, aufgrund der Suburbanisierung verwaiste Innenstädte, in Beschlag genommen. Später kommen die intellektuellen Eliten und schließlich das zahlungsfreudige Bürgertum. So hat es der Soziologe Richard Florida in seinem Bestseller über den "Aufstieg der kreativen Klasse" idealtypisch beschrieben.
Aufmerksamkeit lenken in letzter Zeit Magazine wie Spiegel (Titelstory "Europas coole Städte", hier zum review von citymanager), Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ("Stadtluft macht frei: die Hoffnung auf ein besseres Leben wohnt in der Metropole") und andere auf das Thema.
Auch bei den Zukunftsforschen und Trendbüros wie z.B. dem Zukunftsinstitut ist die Entdeckung der kreativen Klasse ein großes Thema.
Hier gibt es noch ein Artikel zum Thema von Matthias Horx.
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