Mittwoch, 31. Oktober 2007

Einig Ideenland


So, und da in den letzten Artikeln so auf den mangelnden Ideennutzung in Deutschland herumgehackt wurde, hier nun aus Fairnis eine Gegendarstellung.

Im WM Jahr 2006 ins Leben gerufen, verfolgt diese Initiative den Zweck den Chinesen endlich auszureden das alle deutschen in Lederhose oder Dirndl zur Arbeit gehen, dort Weißbier trinken und Sauerkraut essen und zum Feierabend gemeinsam jodeln.

Wenn ich groß bin, werde ich Ideenmanager


Im vorherigen Eintrag ging es um die Versäumnisse deutscher Firmen beim Ideenmanagement, passend dazu hier der Vorschlag für alle die sich berufen fühlen das zu ändern:
Werdet Idea and Innovation Manager!

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zu diesem Thema sagt die Kreativtrainerin Jacqueline Rieger:
„Es werden immer mehr Ideen benötigt, um sich am Markt behaupten zu können.“

Und damit diese Ideen auch ordnungsgemäß in Geld verwandelt werden können, braucht es natürlich einen Ideenmanager (heißt dann: Idea and Innovation Manager).

Aufgabe des Idea and Innovation Manager ist es, im kontinuierlichen Dialog mit der Belegschaft des Unternehmens in dem er arbeitet, die Ideen und Vorschläge der Mitarbeiter zu fördern und zu realisieren.

Und wer gern Ideenausmitarbeiternausquetscher werden möchte der muss vor allem kommunikativ, umgänglich und aufgeschlossen sein. Quereinsteiger, die oft aus den eigenen Reihen eingestellt werden, kommen hier sehr oft vor.
Studieren kann man das ganze aber auch, und zwar hier.

Ideen für Millionen


Weil deutsche Firmen die Ideen ihrer Mitarbeiter nicht umsetzen, gehen
einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zufolge, Einnahmen in Milliardenhöhe verloren.

Bei der Deutschen Post kamen zuletzt mehr als 210 000 Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft. Dies bedeutete 271 Millionen Euro Mehreinnahmen.

Doch längst nicht überall werden die Ideenquellen so konsequent angezapft.
Viele Unternehmen vernachlässigen das Ideenmanagement und behandeln es "stiefmütterlich" sagt Christiane Kersting. Sie ist Leiterin Ideenmanagement beim Deutschen Institut für Betriebswirtschaft (dib).

gefordert seien hier vor allem Top-Manager: "Der Fehler im System liegt ganz oben. Dort kümmert man sich zu wenig um das Thema. Das ist auch eine Frage der Führung von Mitarbeitern".
Es gehe darum die Ideenvielfalt jedes einzelnen Mitarbeiters zu fördern und zu nutzen.

Das Geisteblitze sich auch für die Mitarbeiter lohnen können zeigt der Fall eines Elektrotechnikers im Kernkraftwerk Isar: Sein Verbesserungsvorschlag zur Füllstandsmessung im Reaktordruckbehälter bescherte ihm eine Prämie von 135 000 Euro.
Für den Betreiber Eon bedeute die Idee eine Einsparung von 670 000 Euro.